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Börse

Die Entstehung des Begriffs Börse kann nicht eindeutig historisch nachgewiesen werden. Es bestehen verschiedene Theorien. Verschiedene Quellen behaupten, dass sich der Begriff der Börse vom Kaufmann “van der Beurse”, der bereits im 13. Jahrhundert internationale Warengeschäfte tätigte, ableite. Andere behaupten, dass der Begriff von der Familie “de Bourse” abstamme. Die erste Börse der Welt wurde 1531 im belgischen Antwerpen gegründet. 1540 wurde die erste deutsche Börse in Augsburg gegründet.

Die Börse stellt einen Markt, auf dem sich Angebot und Nachfrage treffen, dar. An ihr werden verschiedene Wertpapiere, Devisen und bestimmte Waren gehandelt. Die Vielzahl der handelbaren Güter machen erforderlich, Börsen in verschiedene Arten zu unterteilen. Es wird unterschieden in Warenbörsen, Terminbörsen und der wohl wichtigsten Art, der Wertpapierbörse.

Heutzutage werden Börsen weiterhin in Präsenzbörsen (Parketthandel) und Computerbörsen (z.B. Xetra) unterschieden. In Deutschland findet der Parketthandel in Frankfurt, Bremen, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München und Hannover statt.

Wichtige internationale Börsenplätze sind:

  • New York Stock Exchange (Wall Street)
  • London Stock Exchange
  • Tokyo Stock Exchange
  • Frankfurt Börse
  • Hong Kong Stock Exchange

Aktie

Eine Aktie ist ein Wertpapier, welches ein Bruchteil des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft darstellt. Die Aktie wird direkt dem Eigenkapital zugeschrieben. Ein Aktien-Inhaber ist somit Miteigentümer des, hinter der Aktie stehenden, Unternehmens.

Der Zusammenhang zwischen einer Aktie und dem Begriff Wertpapier, stammt daher, dass früher Aktien als sogenannte effektive Stücke ausgegeben wurden. Dies bedeutet, dass die Aktien als Urkunde mit einer Stückzahl oder Nominalwert ausgegeben wurden. Die Geschichte der Aktie geht bis zum Jahr 1288 zurück. Ein Anteilsschein einer schwedischen Kupfermine aus diesem Jahr, gilt als ältestes mit einer Aktie vergleichbares Wertpapier.

Erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts wurden Aktien aus Wirtschaftlichkeits- und Sicherheitsgründen nicht mehr direkt an die Anteilseigner ausgegeben wurden. Die Entwicklung führte dahin, dass Banken diese Wertpapiere in einem sogenannten Depot verwahrten. Dies hat sich bis zum heutigen Tag etabliert.

Aktien werden in verschiedene Gattungen unterschieden. Zu diesen Gattungen zählen: Stammaktien, Vorzugsaktien, Inhaberaktien, Namensaktien, Junge Aktien, Alte Aktien, Nennbetragsaktien und Stückaktien. Jede Gattung hat gewisse Unterschiede aus denen Priviligien Vorteile aber auch Nachteile entstehen können. Weitere Informationen erhalten Sie in den jeweiligen Beiträgen zu den einzelnen Aktiengattungen.