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DAX®
Der DAX® stellt eine Abkürzung dar und heißt in Wirklichkeit Deutscher Aktienindex. Der DAX ist der wichtigste deutsche Aktienindex und ist eine Kennziffer für die Entwicklung der 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen welche an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Der DAX wurde 1988 eingeführt.
Beim DAX wird nicht nur die Wertentwicklung der beinhalteten Aktien gemessen. Es werden auch Dividenden und Bonuszahlungen der Unternehmen berücksichtigt. Man spricht auch von Reinvestition der Dividenden.
“DAX” ist als Marke vom Unternehmen Deutsche Börse AG registriert.
Weitere deutsche Aktienindizes sind: MDAX, SDAX und TecDAX. Wichtige internationale Aktienindizes stellen Dow Jones (USA), Nikkei (Japan), FTSE (UK), Hang Seng (Hong Kong) und Shanghai Composite (China) dar.
Dividende
Die Dividende ist der Anteil des Bilanzgewinns, einer Aktiengesellschaft, je Aktie. In der Regel wird in der Hauptversammlung einer AG entschieden ob der Gewinn des börsennotierten Unternehmens als Dividende ausgeschüttet wird, oder im Unternehmen verbleibt um weitere Investitionen zu tätigen.
Die Dividende ist eine Medallie mit zwei Seiten. Auf der einen Seite freut es jeden Aktionär der eine Dividende erhält. Prozentual gesehen ist die Dividende in den meisten Fällen eine höhre Verzinsung des eingesetzten Kapitals, als eine Verzinsung auf einem Spar- oder Tagesgeldkonto.
Die andere Seite ist nicht erfreulich. Wenn dem Unternehmen, der Gewinn entnommen wird, fehlt die Möglichkeit diesen zu investieren und das Unternehmen substanziell expandieren zu lassen. Will das Unternehmen investieren und expandieren muss Fremdkapital besorgt werden und somit fallen wieder Kosten für Fremdkapitalzinsen an.
In der Regel wird ein Teil des Gewinnes ausgeschüttet und der Rest verbleibt im Unternehmen.
Börse
Die Entstehung des Begriffs Börse kann nicht eindeutig historisch nachgewiesen werden. Es bestehen verschiedene Theorien. Verschiedene Quellen behaupten, dass sich der Begriff der Börse vom Kaufmann “van der Beurse”, der bereits im 13. Jahrhundert internationale Warengeschäfte tätigte, ableite. Andere behaupten, dass der Begriff von der Familie “de Bourse” abstamme. Die erste Börse der Welt wurde 1531 im belgischen Antwerpen gegründet. 1540 wurde die erste deutsche Börse in Augsburg gegründet.
Die Börse stellt einen Markt, auf dem sich Angebot und Nachfrage treffen, dar. An ihr werden verschiedene Wertpapiere, Devisen und bestimmte Waren gehandelt. Die Vielzahl der handelbaren Güter machen erforderlich, Börsen in verschiedene Arten zu unterteilen. Es wird unterschieden in Warenbörsen, Terminbörsen und der wohl wichtigsten Art, der Wertpapierbörse.
Heutzutage werden Börsen weiterhin in Präsenzbörsen (Parketthandel) und Computerbörsen (z.B. Xetra) unterschieden. In Deutschland findet der Parketthandel in Frankfurt, Bremen, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München und Hannover statt.
Wichtige internationale Börsenplätze sind:
- New York Stock Exchange (Wall Street)
- London Stock Exchange
- Tokyo Stock Exchange
- Frankfurt Börse
- Hong Kong Stock Exchange
Aktiendepot
Ein Aktiendepot, auch einfach Depot genannt, ist die Verwahrungsmöglichkeit für Wertpapiere im engeren Sinne. Das Depot ist das Gegenstück zu einem Konto im Geldverkehr. Um Wertpapiere kaufen zu können ist ein Depot erforderlich. Dieses enthält Stückzahl, Art, Nennbeträge, sowie Kennnummern der eingelegten Wertpapiere. Zusätzlich müssen Angaben zum Depot-Inhaber vorhanden sein. Jedes Depot wird mit einer einmaligen Nummer identifiziert ähnlich wie Bei Kontonummern.
Wertpapierdepots werden unterschieden in geschlossene Depots und offene Depots. Das offene Depot wird wiederum zwischen Streifbandverwahrung und Girosammelverwahrung unterteilt. Die in Deutschland übliche Form stellt die Girosammelverwahrung dar. Bei dieser Form des Depots werden Zugänge sowie Abgänge der Wertpapiere wie z.B. Aktien wie bei Konten im Geldverkehr gebucht. Der Handel der Wertpapiere erfolgt in der Regel an der Börse.
In den meisten Fällen ist ein Aktiendepot kostenpflichtig. Es gibt bestimmte Anbieter welche bei bestimmten Voraussetzungen ein kostenloses Depot ermöglichen. Zu einem Wertpapierdepot wird zusätzlich ein Verrechnungskonto benötigt, auf dem Dividenden, Zinsen und natürlich Gebühren verbucht werden.